Schwarzer Hautkrebs (Melanom)

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Ein Melanom kann aus einem bestehenden Muttermal entstehen oder auf zuvor unauffälliger Haut neu auftreten. Auffällig wird es oft durch Veränderungen: Ein Pigmentmal, das wächst, seine Form oder Farbe verändert, asymmetrisch wird, juckt oder blutet, sollte genau beurteilt werden. Im Gegensatz zum hellen Hautkrebs kann der schwarze Hautkrebs schon früh streuen. Gerade deshalb ist der Zeitpunkt der Erkennung entscheidend.

Das maligne Melanom geht von den pigmentbildenden Zellen der Haut aus. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen intensive UV-Belastung und Sonnenbrände, insbesondere in der Kindheit, eine hohe Zahl an Muttermalen oder atypische Nävi, ein heller Hauttyp sowie Melanome in der Familie. Die ABCDE-Regel (Asymmetrie, Begrenzung, Farbe, Durchmesser, Entwicklung) bietet eine erste Orientierung, ersetzt aber keine fachärztliche Untersuchung. Denn nicht jedes auffällige Muttermal ist ein Melanom und nicht jedes Melanom sieht auf den ersten Blick gefährlich aus.

Dermatoskopische Aufnahme einer unregelmäßig pigmentierten Hautveränderung mit unterschiedlichen Braun- und Rottönen

In unser Hautarztpraxis in München kombinieren wir die klinische Untersuchung mit der Dermatoskopie. Bei vielen oder auffälligen Muttermalen führen wir zudem eine digitale Verlaufskontrolle per Ganzkörper-Bodymapping und Videodermatoskopie durch. So lassen sich auch kleinste Veränderungen im Zeitverlauf sichtbar machen und sicherer einordnen. Bestätigt sich der Verdacht, erfolgt die Entfernung mit anschließender feingeweblicher Untersuchung. Bei früher Erkennung sind die Heilungschancen sehr gut, weshalb regelmäßige Vorsorge der wirksamste Schutz ist.

Fakten zum schwarzen Hautkrebs (Melanom)

Art der Hautveränderung
Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) – bösartiger Tumor der pigmentbildenden Hautzellen
Häufige Ursachen / Risikofaktoren
Intensive UV-Belastung und Sonnenbrände (v. a. in der Kindheit), viele oder atypische Muttermale, heller Hauttyp, familiäre Vorbelastung
Typische Hinweise
Veränderung von Pigmentmalen nach der ABCDE-Regel: Asymmetrie, unregelmäßige Begrenzung, Farbe, Durchmesser, Entwicklung
Diagnostik bei SKN
Klinische Untersuchung, Dermatoskopie, digitale Verlaufskontrolle (Bodymapping), feingewebliche Abklärung
Behandlung
Operative Entfernung mit histologischer Untersuchung; weiteres Vorgehen je nach Befund
Vorsorge & Kontrolle
Regelmäßiges Hautkrebsscreening, bei erhöhtem Risiko engmaschigere Kontrollen, konsequenter UV-Schutz

Was ist schwarzer Hautkrebs?

Dermatoskopische Aufnahme einer braun pigmentierten Hautveränderung mit unregelmäßiger Begrenzung und Maßskala
Schwarzer Hautkrebs wird in der Medizin als malignes Melanom bezeichnet. Der Tumor entsteht aus den Melanozyten, den pigmentbildenden Zellen der Haut.
Ein Melanom kann sich aus einem bestehenden Muttermal entwickeln. Oft entsteht es jedoch auch neu an einer zuvor unauffälligen Hautstelle. Deshalb sollten nicht nur bekannte Muttermale beobachtet werden. Auch neu auftretende Veränderungen sollten dermatologisch abgeklärt werden.

Melanome sind nicht immer schwarz oder dunkelbraun. Sie können unterschiedliche Brauntöne aufweisen, rötlich, rosa oder hautfarben erscheinen oder nur wenig Pigment enthalten. Solche Veränderungen lassen sich mit bloßem Auge mitunter schwer von gutartigen Hautveränderungen oder entzündlichen Stellen unterscheiden.

Melanome können am gesamten Körper auftreten. Dazu gehören auch Bereiche, die im Alltag leicht übersehen werden:

  • die behaarte Kopfhaut
  • Rücken und Gesäß
  • Handflächen und Fußsohlen
  • die Haut zwischen den Zehen
  • Finger- und Zehennägel
  • Schleimhäute

Neue oder deutlich veränderte Hautstellen sollten daher unabhängig von ihrer Farbe und Körperstelle fachärztlich untersucht werden.

Warum kann ein Melanom gefährlich werden?

Melanomzellen können in tiefere Hautschichten wachsen und sich über die Lymph- oder Blutgefäße in andere Bereiche des Körpers ausbreiten. Dort können sich Metastasen bilden.

Für die Prognose ist es entscheidend, wie tief das Melanom zum Zeitpunkt der Entfernung in die Haut eingewachsen war. Diese sogenannte Tumordicke wird im histologischen Befund in Millimetern angegeben. Zusätzlich beurteilt die Pathologie weitere Merkmale, beispielsweise ob die Tumoroberfläche intakt ist oder bereits geschwürig verändert wurde.

Ein früh erkanntes und noch oberflächlich begrenztes Melanom kann in der Regel durch eine vollständige operative Entfernung geheilt werden. Bei tiefer eingewachsenen oder bereits ausgebreiteten Melanomen sind weitere Untersuchungen und gegebenenfalls zusätzliche Behandlungen notwendig.

Je früher eine auffällige Hautveränderung untersucht wird, desto größer ist die Chance, ein Melanom in einem frühen Stadium zu erkennen und es mit einem begrenzten operativen Eingriff vollständig zu entfernen.

Wie sieht schwarzer Hautkrebs aus?

Ein Melanom hat kein einheitliches Erscheinungsbild. Es kann flach oder erhaben, einfarbig oder mehrfarbig sowie deutlich dunkel oder nur schwach pigmentiert sein.
Dermatoskopische Aufnahme einer unregelmäßig pigmentierten Hautveränderung mit Maßskala

Mögliche Warnzeichen sind:

Juckreiz und Blutungen treten nicht bei jedem Melanom auf und können auch andere Ursachen haben. Umgekehrt ist eine schmerzlose Hautveränderung nicht automatisch harmlos. Frühe Melanome verursachen häufig keine Beschwerden.

Die ABCDE-Regel

Die ABCDE-Regel hilft dabei, Veränderungen an einem Pigmentmal zu erkennen:

A wie Asymmetrie
Das Pigmentmal ist nicht gleichmäßig rund oder oval. Die beiden Hälften unterscheiden sich deutlich voneinander.

B wie Begrenzung
Der Rand erscheint unscharf, unregelmäßig, ausgefranst oder gezackt.

C wie Colour beziehungsweise Farbe
Innerhalb der Hautveränderung treten unterschiedliche Farben auf, zum Beispiel Hellbraun, Dunkelbraun, Schwarz, Rot, Blau, Grau oder Weiß.

D wie Durchmesser
Ein zunehmender Durchmesser kann auffällig sein. Auch kleinere Pigmentmale können jedoch ein Melanom sein. Die Größe allein reicht daher nicht für eine Beurteilung aus.

E wie Entwicklung
Das Pigmentmal verändert sich. Es wächst, wird dicker, verändert seine Farbe oder beginnt zu jucken, zu nässen oder zu bluten.

Die Entwicklung im Zeitverlauf ist besonders wichtig. Selbst wenn nicht alle übrigen ABCDE-Merkmale vorliegen, sollte eine sichtbare Veränderung untersucht werden.

Wenn ein Muttermal anders aussieht als die übrigen

In der Regel ähneln sich die Muttermale eines Menschen in Farbe, Form und Größe. Eine einzelne Stelle, die deutlich aus diesem persönlichen Muster herausfällt, wird auch als „Ugly Duckling“ bezeichnet.

Ein solches Muttermal ist nicht automatisch bösartig. Der Unterschied zu den übrigen Pigmentmalen kann jedoch ein wichtiger Hinweis sein. Bei der Untersuchung betrachten unsere Fachärzte für Dermatologie deshalb nicht nur die einzelne Stelle, sondern vergleichen sie auch mit dem übrigen Hautbild.

Auffälliges Muttermal in München abklären lassen

Welche Risikofaktoren begünstigen ein Melanom?

Ärztin arbeitet konzentriert am Computer in einem Sprechzimmer von SKN Dermatology
Das persönliche Melanomrisiko wird in der Regel von mehreren Faktoren beeinflusst. Im Nachhinein lässt sich häufig keine einzelne Ursache bestimmen.

Ein erhöhtes Risiko besteht insbesondere bei:

Auch Menschen mit dunklerem Hauttyp können an einem Melanom erkranken. Bei ihnen treten Melanome teilweise an Handflächen, Fußsohlen oder unter den Nägeln auf. Diese Bereiche sollten bei der Selbstkontrolle ebenfalls berücksichtigt werden.

Wie wird ein Melanom bei SKN Dermatology & Aesthetics diagnostiziert?

Die Diagnostik beginnt mit einem ausführlichen ärztlichen Gespräch und einer genauen Untersuchung der Haut. Dabei berücksichtigen wir nicht nur das aktuelle Erscheinungsbild auffälliger Stellen, sondern auch ihre Entwicklung und das persönliche Risikoprofil der Patientin bzw. des Patienten.

Ärztliches Gespräch und Risikoprofil

Zu Beginn klären wir unter anderem:

Digitale Dermatoskopie einer auffälligen pigmentierten Hautveränderung zur Beurteilung im Rahmen der Hautkrebsdiagnostik

Mithilfe dieser Informationen kann der sichtbare Befund richtig eingeordnet und die weitere Diagnostik auf das persönliche Risiko abgestimmt werden.

Untersuchung der Haut

Bei einem konkreten Melanomverdacht untersuchen wir zunächst die betroffene Stelle. Je nach Behandlungsanlass und Risikoprofil kontrollieren wir auch weitere Hautbereiche.
Dazu gehören IMMER auch schwer einsehbare Stellen wie die Kopfhaut, der Rücken, die Fußsohlen oder die Haut zwischen den Zehen.

Dermatoskopie

Mithilfe des Dermatoskops kann die Hautveränderung vergrößert betrachtet werden. Das Untersuchungsgerät macht Pigmentstrukturen, Gefäßmuster und weitere Merkmale sichtbar, die mit bloßem Auge nicht ausreichend erkennbar sind.

Die Dermatoskopie ist schmerzfrei und ermöglicht eine genauere Beurteilung durch den Arzt. Besteht jedoch weiterhin ein konkreter Melanomverdacht, ist eine feingewebliche Untersuchung erforderlich.

Ganzkörper-Bodymapping und Videodermatoskopie

Bodymapping zur Hautkrebsvorsorge bei SKN Dermatology Muenchen

Bei vielen Muttermalen, atypischen Nävi oder einem erhöhten Melanomrisiko kann eine einmalige Untersuchung nicht immer zeigen, ob sich eine Hautstelle verändert.

Beim digitalen Ganzkörper-Bodymapping werden dagegen standardisierte Übersichtsaufnahmen der Haut erstellt. Auffällige oder kontrollbedürftige Pigmentmale können zusätzlich videodermatoskopisch in hoher Vergrößerung dokumentiert werden.

Bei späteren Kontrollterminen werden die Aufnahmen miteinander verglichen. Dadurch lassen sich:

Die digitale Verlaufskontrolle ergänzt die fachärztliche Untersuchung. Sie ist besonders hilfreich, wenn aufgrund zahlreicher Pigmentmale kleine Veränderungen mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen sind.

Was geschieht bei einem konkreten Melanomverdacht?

Eine pigmentierte Hautveränderung, bei der der Verdacht auf ein Melanom besteht, sollte nicht aus kosmetischen Gründen entfernt oder gelasert werden. Um eine sichere Diagnose stellen zu können, muss das Gewebe erhalten bleiben und vollständig feingeweblich untersucht werden.
In der Regel wird die verdächtige Hautveränderung daher operativ vollständig entfernt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung. Anschließend wird das entnommene Gewebe pathologisch untersucht.
Zwei Ärztinnen von SKN Dermatology besprechen Unterlagen in einem Praxisraum

Die Histologie zeigt:

Das sichtbare Erscheinungsbild liefert wichtige Hinweise. Die endgültige Diagnose wird jedoch durch die histologische Untersuchung gestellt.

Wie wird schwarzer Hautkrebs behandelt?

Die operative Entfernung ist die wichtigste Behandlungsmethode bei einem örtlich begrenzten Melanom. Das weitere Vorgehen richtet sich nach dem feingeweblichen Befund.

Fett-Weg-Spritze bei SKN Dermatology Muenchen

Erste vollständige Entfernung

Bei einem begründeten Melanomverdacht wird die auffällige Hautveränderung möglichst vollständig entfernt. Dabei wird zunächst ein kleiner seitlicher Abstand eingehalten.

Mit diesem ersten Eingriff soll die Diagnose gesichert und die Tumordicke sowie weitere feingewebliche Merkmale bestimmt werden. Diese Angaben sind entscheidend für die weitere Behandlungsplanung.

Augenfältchen unterspritzen bei SKN Dermatology Muenchen

Nachexzision mit Sicherheitsabstand

Wenn die Histologie ein Melanom bestätigt, wird je nach Tumordicke in einem zweiten Eingriff weiteres Gewebe um die ursprüngliche Stelle herum entfernt. Dieser Eingriff wird als Nachexzision bezeichnet.

Der notwendige Sicherheitsabstand richtet sich dabei vor allem nach der gemessenen Tumordicke. Das Ziel besteht darin, möglicherweise verbliebene Tumorzellen im umliegenden Gewebe zu entfernen und so das Risiko eines örtlichen Rückfalls zu reduzieren.

CO2 Laser bei SKN Dermatology Muenchen

Weitere Untersuchungen

Abhängig von Tumordicke, Ausbreitung und weiteren Risikomerkmalen können zusätzliche Untersuchungen notwendig sein. Dazu zählen je nach Befund:

  •  Untersuchung und Ultraschall der Lymphknoten
  • Wächterlymphknotenbiopsie
  • bildgebende Untersuchungen
  • Laboruntersuchungen
  • molekulare Untersuchung des Tumorgewebes
  • interdisziplinäre Besprechung des Befundes

Nicht jede Melanomdiagnose erfordert diese Maßnahmen. Bei einem sehr früh erkannten, dünnen Melanom kann eine Operation ausreichend sein.

Behandlung eines fortgeschrittenen Melanoms

Wenn sich das Melanom bereits auf Lymphknoten oder andere Organe ausgebreitet hat, ist neben der Operation eine weiterführende Behandlung erforderlich. Welche Therapie geeignet ist, hängt vom Stadium der Erkrankung sowie von den Eigenschaften des Tumors ab. In Frage kommen beispielsweise Immuntherapien oder zielgerichtete Medikamente.

Die Behandlung wird in diesem Fall gemeinsam mit spezialisierten Hauttumorzentren sowie Fachärztinnen und Fachärzten aus der Onkologie geplant. Bei SKN besprechen wir den Befund ausführlich mit Ihnen, erklären die nächsten Schritte und unterstützen Sie bei der Weiterleitung an eine geeignete spezialisierte Einrichtung.

Das Own Your Skin Prinzip bei Melanomverdacht

Bei SKN betrachten wir nicht nur das einzelne Muttermal, sondern Ihre Haut als Ganzes. Wir berücksichtigen persönliche Risikofaktoren, frühere Befunde, das gesamte Hautbild sowie die Entwicklung auffälliger Stellen. Bei vielen Muttermalen ergänzen wir die Untersuchung durch digitales Bodymapping und Videodermatoskopie, um Veränderungen zuverlässig zu erkennen und unnötige Eingriffe zu vermeiden.

Besteht der Verdacht auf ein Melanom, sorgen wir für eine klare Diagnose und ein medizinisch sicheres Vorgehen. Notwendige Hautveränderungen werden sorgfältig entfernt und histologisch untersucht. Dabei achten wir auf eine präzise Schnittführung, einen schonenden Wundverschluss und die spätere Narbenentwicklung. Nach dem Eingriff besprechen wir den Befund persönlich mit Ihnen, planen die weiteren Kontrollen und koordinieren bei Bedarf die Behandlung mit einem spezialisierten Hauttumorzentrum. So sind Sie vom ersten Verdacht bis zur Nachsorge durchgehend fachärztlich begleitet.

Wie läuft die Untersuchung bei SKN Dermatology & Aesthetics ab?

1. Fachärztliche Befunderhebung
Wir besprechen, seit wann die Hautveränderung besteht, ob sie sich verändert hat und welche persönlichen oder familiären Risikofaktoren vorliegen.

2. Dermatoskopische Untersuchung 
Das auffällige Pigmentmal wird mit dem Dermatoskop vergrößert betrachtet. Je nach Anlass der Untersuchung kontrollieren wir auch weitere Hautbereiche.

3. Digitale Dokumentation 
Bei vielen Muttermalen oder einem erhöhten Risiko können Ganzkörper-Bodymapping und Videodermatoskopie eingesetzt werden. Kontrollbedürftige Stellen werden für spätere Vergleiche dokumentiert.

4. Entfernung bei Melanomverdacht 
Lässt sich ein Melanom nicht sicher ausschließen, wird die verdächtige Hautveränderung in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung entfernt.

5. Histologische Untersuchung 
Die feingewebliche Analyse zeigt, ob ein Melanom vorliegt und welche Tumormerkmale für das weitere Vorgehen relevant sind.

6. Befundbesprechung und Therapieplanung 
Wir erklären Ihnen das Ergebnis verständlich und klären, ob eine Nachexzision, weitere Untersuchungen oder eine Überweisung an ein spezialisiertes Hauttumorzentrum notwendig sind.

7. Nachsorge 
Die weiteren Kontrollintervalle werden anhand des Tumorstadiums, der Zahl und Art der Muttermale sowie des persönlichen Risikoprofils festgelegt.

Termin zur Muttermalkontrolle buchen

Nachsorge nach einem Melanom

Nach einer Behandlung eines Melanoms sind regelmäßige Kontrollen wichtig. Diese dienen dazu, einen örtlichen Rückfall, eine mögliche Ausbreitung oder ein neu entstandenes, unabhängiges Melanom frühzeitig zu erkennen
Zwei Ärztinnen prüfen ein Klemmbrett; eine hält ein dermatologisches Untersuchungsgerät in der Hand

Die Nachsorge wird an das jeweilige Tumorstadium angepasst und kann folgende Untersuchungen umfassen:

Menschen, die bereits ein Melanom hatten, besitzen ein erhöhtes Risiko, erneut an einem Melanom zu erkranken. Deshalb ist auch nach einer vollständigen Entfernung die Kontrolle der gesamten Haut wichtig.

Neue oder sich verändernde Hautstellen sollten nicht erst beim nächsten regulären Nachsorgetermin gezeigt werden. Vereinbaren Sie bei einem auffälligen Befund zeitnah einen zusätzlichen Untersuchungstermin.

Was können Sie selbst zur Früherkennung beitragen?

Die regelmäßige Selbstkontrolle kann dabei helfen, neue oder veränderte Hautstellen frühzeitig zu erkennen. Sie ist eine Ergänzung zur fachärztlichen Untersuchung, ersetzt jedoch weder die Dermatoskopie noch das Hautkrebsscreening.
Sehen Sie sich Ihre Haut deshalb regelmäßig bei gutem Licht an. Ein Handspiegel oder die Unterstützung einer anderen Person kann dabei helfen, schwer einsehbare Bereiche wie den Rücken, die Kopfhaut oder die Fußsohlen zu kontrollieren.
Übermässiges Schwitzen bei SKN Dermatology Muenchen

Achten Sie besonders auf:

Bei vielen oder atypischen Muttermalen bietet das standardisierte medizinische Bodymapping eine genauere und besser vergleichbare Verlaufsdokumentation als gelegentliche private Aufnahmen.

Wie lässt sich das Melanomrisiko reduzieren?

Nicht jedes Melanom lässt sich verhindern. Durch konsequenten UV-Schutz kann das durch ultraviolette Strahlung verursachte Risiko jedoch verringert werden.
Zornesfalte entfernen bei SKN Dermatology Muenchen

Dazu gehören:

Sonnenschutz ist nicht nur im Urlaub relevant. Auch wiederholte Aufenthalte im Freien tragen über die Jahre zur gesamten UV-Belastung der Haut bei.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können die Entstehung eines Melanoms nicht verhindern. Sie erhöht jedoch die Chance, eine verdächtige Veränderung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Wann sollten Sie einen Termin vereinbaren?

Lassen Sie eine Hautveränderung zeitnah untersuchen, wenn:

Bei einer deutlichen Veränderung sollten Sie nicht auf Schmerzen oder andere Beschwerden warten. Denn frühe Melanome bleiben häufig symptomlos.

Häufige Fragen zu schwarzem Hautkrebs

Nein, denn viele davon sind gutartig. Für die Beurteilung sind neben der Farbe auch die Form, die Begrenzung, die Struktur und vor allem Veränderungen im Zeitverlauf wichtig. Eine genauere Einordnung erfolgt durch eine dermatologische Untersuchung mit dem Dermatoskop.

Nein, ein Melanom kann sich zwar aus einem bestehenden Muttermal entwickeln, entsteht aber häufig auch neu auf zuvor unauffälliger Haut. Deshalb sollten auch neu auftretende Pigmentflecken untersucht werden.

Ja. Es gibt Melanome, die wenig oder kein dunkles Pigment enthalten. Diese sogenannten amelanotischen Melanome können rötlich, rosa oder hautfarben aussehen und sind deshalb leichter zu übersehen.

Ein früh erkanntes und örtlich begrenztes Melanom kann in der Regel durch eine vollständige operative Entfernung geheilt werden. Die Prognose hängt vor allem von der Tumordicke sowie davon ab, ob sich der Tumor bereits ausgebreitet hat.

Nein, denn viele Pigmentmale lassen sich durch eine klinische und dermatoskopische Untersuchung als unauffällig einstufen oder digital kontrollieren. Besteht jedoch ein begründeter Melanomverdacht, sollte die Stelle entfernt und histologisch untersucht werden.

Bei einem Melanomverdacht ist eine Laserbehandlung nicht geeignet. Dabei würde das Gewebe zerstört und könnte anschließend nicht mehr vollständig histologisch untersucht werden. Verdächtige pigmentierte Veränderungen müssen deshalb vor jeder ästhetischen Entfernung dermatologisch abgeklärt werden.

Nein, eine fachgerecht durchgeführte Entfernung oder Gewebeentnahme verursacht keine Ausbreitung des Melanoms. Die histologische Untersuchung ist notwendig, um die Diagnose zu sichern und die weitere Behandlung festzulegen.

Der Befund wird ausführlich mit Ihnen besprochen. In der Regel folgt eine Nachexzision mit einem Sicherheitsabstand, der von der Tumordicke abhängt. Je nach Tumordicke und weiteren Risikomerkmalen können zusätzliche Untersuchungen der Lymphknoten oder andere diagnostische Schritte erforderlich sein.

Bodymapping ist insbesondere bei vielen oder atypischen Muttermalen, familiärer Vorbelastung, einem bereits behandelten Melanom oder schwer überschaubaren Pigmentmalen sinnvoll. Die standardisierten Aufnahmen ermöglichen einen genauen Vergleich über einen längeren Zeitraum.

Das passende Kontrollintervall hängt vom persönlichen Risiko ab. Menschen mit wenigen unauffälligen Muttermalen benötigen andere Abstände als Personen mit atypischen Nävi, familiärer Vorbelastung oder einem früheren Melanom. Das individuelle Intervall wird nach der ärztlichen Untersuchung festgelegt.

Bei einer operativen Entfernung entsteht in der Regel eine Narbe. Wie sichtbar diese später ist, hängt von der Lage und Größe des Eingriffs, dem notwendigen Sicherheitsabstand, der Art des Wundverschlusses und der individuellen Heilung ab. Nach abgeschlossener Wundheilung kann geprüft werden, ob eine ergänzende Narbenbehandlung sinnvoll ist.

Schwarzen Hautkrebs in München fachärztlich abklären lassen

Die meisten Muttermale sind harmlos. Eine neu entstandene oder sich deutlich verändernde Hautstelle sollte dennoch dermatologisch untersucht werden.

In unserer Praxis SKN Dermatology & Aesthetics in München verbinden wir die fachärztliche Untersuchung mit Dermatoskopie und digitaler Verlaufskontrolle. Besteht der Verdacht auf ein Melanom, veranlassen wir die operative Entfernung und die histologische Untersuchung.
Anschließend besprechen wir den Befund persönlich mit Ihnen und planen die notwendigen weiteren Schritte.

Sollte das Ergebnis eine weiterführende Diagnostik oder Behandlung erfordern, koordinieren wir die Anbindung an eine geeignete spezialisierte Einrichtung.

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In unserer Praxis beraten wir Sie gerne persönlich, welche Behandlungsmethoden sich für Ihre individuellen Wünsche und Gegebenheiten eignen.

Dr. med. Steinkraus

Fachärztin für Dermatologie, Ästhetik und Lasermedizin

Bild von Dr. Susanne Steinkraus

Spezialistin für Ganzkörper Bodymapping zur Hautkrebsvorsorge

Jahrelange Erfahrung in der Dermatologie

Präzise Dosierung für besonders natürliche Ergebnisse

Ausführliche Beratung & Planung Bodymapping-Behandlung

Bei vielen oder atypischen Muttermalen verlässt man sich nicht auf eine einzelne Momentaufnahme. Mithilfe von Ganzkörper-Bodymapping und Videodermatoskopie machen wir Veränderungen im Zeitverlauf sichtbar, die bei einer einmaligen Betrachtung niemandem auffallen würden. Gerade kleine Verschiebungen in Form oder Farbe sind oft der entscheidende Hinweis.

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