Periorale Dermatitis
Eine periorale Dermatitis zeigt sich in der Regel durch feine, gerötete Knötchen und Pusteln rund um den Mund, an den Nasenflügeln oder um die Augen, oft begleitet durch Juckreiz oder Spannungsgefühl. Charakteristisch ist ein schmaler, blasser Saum direkt an der Lippe, der ausgespart bleibt. Viele Betroffene halten die Veränderung zunächst für Akne oder unreine Haut und reagieren mit intensiverer Pflege oder kortisonhaltigen Cremes. Genau das verschlimmert die Erkrankung jedoch häufig. Der Mechanismus dahinter ist gut erklärbar: Eine durch übermäßige Pflege oder topische Kortikoide gestörte Hautbarriere reagiert mit einer entzündlichen Antwort. Solange diese auslösenden Faktoren weiterwirken, kann die Haut nicht zur Ruhe kommen. Die periorale Dermatitis ist nicht ansteckend und in der Regel gut behandelbar, erfordert aber ein konsequentes Umdenken in der Hautpflege.
In unser Privatpraxis für Dermatologie in München beginnt die Behandlung mit einer genauen Anamnese: Welche Produkte, Wirkstoffe und – besonders wichtig – welche kortisonhaltigen Cremes wurden zuletzt verwendet? Auf dieser Grundlage planen wir die Therapie. Der entscheidende erste Schritt ist das konsequente absetzten aller Produkte. Dass sich die Haut dabei vorübergehend verschlechtern kann, ist Teil des Verlaufs und wird ärztlich begleitet.
Fakten zum perioralen Dermatitis
Behandlungen für Sie
In unserer Praxis beraten wir Sie gerne persönlich, welche Behandlungsmethoden sich für Ihre individuellen Wünsche und Gegebenheiten eignen.
Dr. med. Steinkraus
Fachärztin für Dermatologie, Ästhetik und Lasermedizin
Spezialistin für Dermatologie
Jahrelange Erfahrung in der Dermatologie
Präzise Dosierung für besonders natürliche Ergebnisse
Ausführliche Beratung & Planung der Behandlung